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Mongolisches BBQ
Posted under GrillenDas mongolische BBQ, wie es mittlerweile hierzulande in Mode gekommen ist, hat zumeist mit der ursprünglichen Nahrungszubereitung der Nomaden aus der Mongolei wenig zu tun. Einzig der große Steinplattengrill zeigt gewisse Parallelen auf.
Die Nomaden verwendeten den “Grill”, den sie in ihrem Alltag vorfanden. Sie drehten ein Schild mit der gebogenen Seite nach unten und legten es auf das Lagerfeuer. Die Fleischstücke der erlegten Tiere wurden mit den Schwertern zerteilt und nun in die erhitzten Schilde gelegt. Das ist die Grundbasis des mongolischen BBQ.
Heute wird nicht nur Fleisch gegrillt. Gemüse und Meeresfrüchte sind sehr beliebt. Zusätzlich zum Verfeinern gibt es eine große Auswahl an Gewürzen und Saucen.
Was dabei westliche Restaurants als “Mongolisches BBQ” anbieten, ist in der Mongolei in dieser Form gänzlich unbekannt. Meistens wird darunter das Grillen auf einer großen, heissen Stahlplatte verstanden. Die Zutaten dafür kommen aus aller Welt, meistens aber eher aus tropischen Ländern wie Südostasien. Tatsächlich handelt es sich um eine japanische Tradition namens Teppanyaki, welche auf die Weise der mongolischen Küche zugeordnet wird. Nun tut die Vermischung der Kulturen der Sache aber keinen Abbruch und das Fleisch, was auf den großen Steinplatten erhitzt wird, ist zart und saftig.
Traditionell kann der Restaurantbesucher sich aussuchen, was er auf dem mongolischen Grill zubereitet haben möchte. Die Auswahl der Zutaten reicht von frischen Fisch, Huhn, Schwein, Lamm, Rind bis frische Garnelen und Tintenfisch. Alle erdenklichen Gemüsesorten, Reis und Nudeln stehen zur Verfügung. Fast in allen größeren Städten gibt es mittlerweile die “Mongolen-Grills”, die sich auch zunehmender Beliebtheit erfreuen. Diese Grillmethode zu Hause durchzuführen ist auch möglich. Es werden kleinere Tischgrills angeboten, deren Steinplatte erhitzt wird.
