Archive for the ‘Grillen’ Category
Jan
02
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Grillen Die besten Anzünder beim Grillen sind zugleich die ungefährlichsten und schonensten.
Das beste und leider noch viel zu unbekannte Hilfsmittel zum Grillen ist ein Anzündkamin, der die
Kohle in einem Behälter schnell und einfach zum Brennen bringt. Man legt einen Anzündwürfel oder zerknülltes Zeitungspapier Legen Sie einen Anzündwürfel oder auch zerknülltes Zeitungspapier auf einen feuerfesten Untergrund oder auf den Holzkohlerost des Grills und zündet es an. Der Kamin wird mit der benötigten Kohlemenge befüllt und der Kamin über die brennenden Würfel gestellt. Bereits nach einer viertel Stunde ist die Kohle so durchgeglüht und fertig für den Grill.
Es gibt auch die Variante, eine Heißluftpistole oder einen großen Bunsenbrenner zu benutzen, denn sie entfachen die Glut im Holzkohlengrill schnell nur mit heißer Luft. Bei Lufttemperaturen von zirka 600 Grad und mehr entzündet sich die Holzkohle ganz von allein. Zum Anzünden genügt es, die heiße Luft nur ein paar Minuten in die Grillkohle zu blasen. Bereits innerhalb weniger Sekunden entzündet sich der Kohlenstaub. Der starke Luftzug treibt die Flammen schnell durch die Holzkohle, so dass im Handumdrehen die Grillglut fertig ist.
Feste Anzünder gibt es aus unterschiedlichen Materialien, meist in Form von kleinen Würfeln. Bei
festen Anzündhilfen werden die Holzkohle oder die Briketts zu mehreren kleinen Pyramiden aufgeschichtet, dort die Würfel hineingesteckt und entzündet. Anschließend wird die glühende Holzkohle verteilt. Unter Verwendung eines Föns kann man den Prozess beschleunigen.
Ganz abzuraten ist von der Verwendung von Spiritus, Benzin oder ähnlichen hochprozentigen Substanzen, die erstens lebensgefährlich sein können – der Sprühnebel entzündet sich und setzt noch in drei Metern Entfernung stehende Personen in Flammen – zum anderen schaden die Substanzen beim Grillen die Gesundheit!
Man sollte sich auf jeden Fall für die besten Anzünder entscheiden – der Gesundheit und des guten Geschmackes willen!
Jan
02
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Grillen 
Nicht nur Neulingen stellt sich zu Beginn einer Grillparty die Frage, welche Kohle zu verwenden ist.
Holzkohle ist einer der gängstigen Kohlen beim Grillen. Es gibt große Qualitätsunterschiede bei Holzkohle, was sich automatisch in den Preisen zeigt. Billige Holzkohle ist leider von geringerer Qualität und die Holzkohlestückchen sind klein oder zerbröseln.
Holzkohlebriketts oder auch Grillbriketts genannt sind größer und gleichförmiger als Holzkohle. Das Material ist durch vorheriges industrielles Pressen dichter. Daher werden mit Grillbriketts längere Grillzeiten erreicht. Zu beachten sind hier ebenfalls die Preisunterschiede bei den verschiedenen Marken und Herstellern. Man sollte lieber zu einer teureren Variante greifen, um längere Grillzeiten zu erreichen. Bei Grillbriketts entsteht auch nicht so viel Asche wie beim Verwenden von Holzkohle.
Bei der Frage danach, welche Kohle zum Grillen zu verwenden ist, sollte man auch die Holzbriketts in Betracht ziehen. Sie sind fester und massiver als Holzkohle und halten dadurch länger die erforderliche Glut beim Grillen. Es ist allerdings mit mehr Geschick verbunden, Holzbriketts zum Glühen zu bringen als Holzkohle oder Holz. Ist das schwierige Unterfangen aber gelungen ist die Temperatur höher und bleibt auch länger erhalten.
Das Grillen schließlich mit Grillholz ist hierzulande eine eher exotischere Variante. Hierbei wird Holz als Brennmaterial verwendet. Man wartet bis das Holz so weit heruntergebrannt ist, dass nur noch die Glut sichtbar ist. Mit dieser Glut läßt es sich gut grillen. Man benötigt allerdings einen geeigneten Grill, da beim Verbrennen des Holzes sehr hohe Temperaturen entstehen. Zudem ist eine Stelle für das Verbrennen vom Holz erforderlich. Ob man dieses in südlichen Ländern übliche Verfahren übernimmt, ist jedem selbst überlassen.
Für das Gelingen eines unbeschwerten Grillabends gilt daher die Devise: lieber etwas teurere Kohle verwenden, dann hält die Glut auch länger.
Jan
02
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Grillen Rodizio ist eine brasilianische Spezialität und das südamerikanischen Pendant zum Barbecue.
Diese Art, Fleisch über dem Feuer zuzubereiten, stammt von den über die Prairie mit ihren riesigen Rinderherden ziehenden Gouchos und geht auf eine lange Tradition zurück. Nach einem langen Tagesritt wurden Rinder aus der Herde geschlachtet. Das Fleisch wurde auf Spieße gesteckt und über dem Lagerfeuer gebraten. Charakteristisch sind die langen Fleischspieße auch heute noch in den zahlreichen Rodizo-Restaurants hierzulande. Als “Churrasco” sind Fleischspezilaitäten als solche aus Brasilien hierzulande schon etwas länger bekannt, als Rodizio erfährt die Art der Zubereitung und dem damit verbundenen Lebensgefühl mittlerweile einen Boom.
In den Restaurants werden viele verschiedene Fleischsorten nach alten Gaucho-Rezepten gewürzt und auf großen Spießen gegrillt. Ist das Fleisch zart und saftig, drehen die “Cortadores” die Runde und schneiden das Fleisch direkt vom Spieß auf den Teller. Und eine solche Vorstellung ist schon sehr beeindruckend. Die Spieße scheinen eine Länge von einem Meter zu haben, so unterschieden sie sich von unseren normalen Schaschlikspießchen. Das Fleisch ist knusprig rot-braun und duftet herrlich in der Nase. Die Stimmung ist hervorragend und hier spürt man wirkliche Gastfreundschaft.
Doch Rodizio bezieht sich nicht durch auf das Grillen und auf das Speisen in gemeinsamer Runde allein. Rodizio beinhaltet zugleich brasilianische Lebensart. Wer in ein Rodizio-Restaurant geht, wird automatisch von der allgegenwärtigen guten Laune angesteckt. Die Brasilianer nehmen das Wort Geselligkeit noch beim Wort und zelebrieren ihr Rodizio wie den sprichwörtlichen Karneval in Rio. Bei Samba-Musik, Caipirinha, Tanzen, gutem Essen und überschäumenden Temperament kann man in einem Rodizio-Restaurant einen längst vergessenen Brasilen-Urlaub wieder aufleben lassen.
Kurz gesagt – Rodizio ist brasilianische Lebensart, die eine Bereicherung in der deutschen Restaurantszene ist!
Jan
02
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Grillen Die Methode des indirektes Grillens ist eine Erfindung, die noch gar nicht so alt ist. Bei dieser Art wird das Grillgut nicht direkt über den Flammen, sondern beim Grillen mit Grillkohle oder Briketts wird es an den Seiten links und rechts platziert. Das Grillgut kommt auf die Mitte des Rostes. Die Temperatur liegt etwa zwischen 170° C und 200° C. Der Deckel des Grills wird geschlossen. Zur Erzeugung von Rauch können Holzchips verwendet werden.
Beim Gasgrill werden die Brenner nur auf einer Seite oder hinten und vorne, je nach Grill, gezündet.
Auch hier muss der Deckel geschlossen werden. Zur Kontrolle der Garstadien kann der Deckel selbstverständlich von Zeit zu Zeit angehoben werden.

Der Begriff des indirektes Grillens hat sich aus der Erfindung des Kugelgrills entwickelt, der in den 50er im Mutterland des Barbecue, den USA hergestellt wurde. Die Kohle wird dabei am Grund der unteren Kugel platziert, ein Rost wird darüber gelegt und darauf eine mit Wasser gefüllte Schale gestellt. Darüber kommt der Rost mit den zu grillenden Steaks, Fisch und dergleichen. Bei geschlossenem Deckel und entsprechender Luftzufuhr von unten entwickelt jetzt der Rauch der Kohle zusammen mit der Luftfeuchtigkeit eine niedrigere Garhitze als beim herkömmlichen Grillen direkt über der Glut.
So werden die Produkte schonend gegart bei gleichzeitiger Entfaltung eines rauchigen Aromas. Diese besondere Variante dauert etwas länger, aber die Partygäste werden begeistert sein.
Indirektes Grillen ist auf jeden Fall schonender und gesünder, da beim Grillen das Fett nicht in die Glut tropft, und in Form von giftigen Dämpfen wieder nach oben steigt. Diese Variante des Grillens ist eine Überlegung wert. Ein Kugelgrill ist zudem ein Schmuck für jeden Garten.
Jan
02
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Grillen Über die Geschichte des Grillens streiten sich die Geister. Haben unsere Vorfahren vor einer halben Millionen Jahren entdeckt, dass ein zufällig ins Feuer gefallenes Mammut-Filet besser schmeckt als ungegart oder hatten die ersten Vertreter der Gattung “Homo Sapiens” bereits eine dunkle Ahnung, dass durch Erhitzen verwandelte Eiweißketten für den Organismus bekömmlicher sind? Eindeutigere Quellen besagen, dass Chinas erste Grillmeister bereits vor 4000 Jahren Fleischspieße über dem offenen Feuer knusprig gegart haben. In Europa waren die Römer die ersten, die im 4. Jahrhundert Grillroste benutzten.
Wie von den Römern das Garen über dem Feuer nach Haiti gekommen ist, ist in der Geschichte des Grillens nicht überliefert. Hier sollen die Wurzeln des “Barbecue” oder auch “BBQ” liegen. Zu Zeiten der französichen Kolonialzeit auf Hispaniola wurden aufgrund der allmählichen Vermischung der Kulturen aus Afrika, Spanien und Frankreich unter Einfluss der indianischen Urbevölkerung das von den Franzosen so benannte “Barbe à Cul” entwickelt, eine etwas derbe Bezeichnung für “Vom Kopf bis zum Hintern”. Fortan wurde das Rösten von ganzen Tieren wie Schweinen oder Rindern vereinfacht “Barbecue” genannt. Wie Vieles aus der Karibik irgendwann mal auf den nordamerikanischen Kontinent landet, wurde durch Touristen das gesellige Beisammensein um eine Feuerstelle mit gleichzeitiger Nahrungszubereitung in den USA verbreitet. Andere Theorien besagen, dass das Barbecue eine Erfindung der ersten amerikanischen Siedler aus Europa gewesen sei. Zumindest hat in den USA das Barbecue einen verhältnismäßig hohen Stellenwert und es gibt kaum eine Festivität, die nicht zum Anlass für ein Babecue genutzt wird.
Und wie kann es anders sein: nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch hierzulande das gesellige Beisammensein um eine Feuerstelle unter dem Namen “Grillen” beliebt. Das ist wieder französich und heißt in dem Zusammenhang “Rost”.