Grill Blog

Infos zum Grillen, die Geschichte des BBQ

Archive for Mai, 2008

Mai
29

George Foreman Grill

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George Foreman? – War das nicht der Boxer, der gegen Muhammed Ali gekämpft hatte? Richtig! George Foreman dürfte aber der jüngeren Generation vor allen Dingen durch seine Präsentation des nach ihm benannten Grills bekannt sein. Besonders hervorgehoben wird in den Werbesendungen, die von amerikanischen Verkaufssendern produziert und zeitweise auch hierzulande gezeigt werden.
Der George-Foreman-Grill wird bereits einige Jahre produziert. Seine besondere Spezialität ist, dass seine Grillflächen aus Teflon bestehen und das Grillen von Fleisch ohne Zusatz von Fetten gegart werden kann. Für “eingefleischte” Freunde des amerikanischen Barbecue mag dies natürlich revolutionär und ein Schlag ins Gesicht sein. Das wachsende Gesundheits- und Figurbewusstsein der Amerikaner und der steigende Absatz des George-Foreman-Grill sprechen allerdings für den Einsatz eines solchen Grills. George Forman als ehemaliger Sportler spricht auch genau die Zielgruppe an, die von der produzierenden Firma und deren Marketingstrategen ins Visier genommen wird. Es ist bekannt, dass die Amerikaner zunehmend an Fettleibigkeit leiden und da ist der George-Foreman-Grill geradezu Wasser auf die Mühlen einer allerseits propagierten Gesundheit. George Foreman hat diesen Grill nicht erfunden aber für die breite Masse der Amerikaner ist er eine ernst zu nehmende Identifiaktionsfigur in punkto Sport und Gesundheit. Wer gesund ist (und isst), ist auch sportlich – das ist das Credo George Formans, wenn er für den Grill Werbung macht. Und könnten die Deutschen nicht auch ein wenig abspecken? Gegen eine Grillparty mit deftigen Steaks und knusprig marinierten Hähnchenschenkeln ist gewiss nichts einzuwenden, aber gegen eine gesunde fettreduzierte Ernährung ebenso wenig. Warum sollte man sich nicht einen George-Foreman-Grill zulegen? Vielleicht kann er einem die nächste Diät erleichtern.

George Foreman Grill

Mai
18

Spiessgrillen

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Spiessgrillen

 
Unter Spießgrillen kann man sowohl das Grillen eines ganzen Tieres, wie Spanferkel, Lamm, Ente oder Kaninchen verstehen, wobei die Tiere auf einen großen Spieß gesteckt werden, der über dem Feuer rotiert oder aber das Zubereiten der kleineren Puten- oder Schaschlikspieße, auf die man abwechselnd Fleisch- und Gemüseteile aufspießt, und diese dann zum Garen auf den Grillrost legt.
Beide Formen des Spießgrillens haben eine archaisch anmutende Vergangenheit. So war es vor Hunderttausenden von Jahren aus technischen Gründen gar nicht anders möglich, ein ganzes Tier über einem Lagerfeuer zu rösten. Erst im garen Zustand konnte man das Fleisch vom Knochen lösen, was im rohen Zustand nur unter Zuhilfenahme von sehr scharfen Klingen möglich ist und in der Steinzeit gab es noch keine professionellen Metzgermesser.
Vor hunderten von Jahren hielten kriegerische Nomadenstämme ihre zerteilte Beute aufgespießt auf ihren langen, scharfen Schwertern ins Feuer, um mit ihren Mitstreitern und bei schmackhaftem Braten den kämpferischen Alltag Revue passieren zu lassen. Und was ist daraus geworden? Zierliche Spießchen aus Holz, auf die Schweine-, Rind- und Putenstückchen gezogen werden und heute als Grillspieß verspeist werden. Für einen richtigen Nomaden wäre das was für den hohlen Zahn. Aber so haben sich raue Traditionen aus unserer dunklen Vergangenheit zur erlesenen Gourmetkultur entwickelt. Zugegeben, die köstlichen Spieße mit Zwiebeln, mariniertem Fleisch, Paprika, Käse, unsere raffiniert gewürzten Salzwiesenlämmer am Spieß würden wohl jeden Neandertaler und grimmigen Krieger vor Neid erblassen lassen, oder?
Und wenn man mal wieder der Tätigkeit des Spießgrillens nachgeht, darf man ruhig zu seinen Urmenschwurzeln stehen. Die haben ja schließlich auch das Feuer und das Rad erfunden.

Mai
06

Grill aus Stein im Garten bauen

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Wer einen großen Garten hat und oft vorhat, Grillparties für Gäste im großen Umfang zu zelebrieren, der sollte sich überlegen, einen Grill im Garten aus Steinen zu bauen. Ein solcher Grill sieht erstens sehr gut aus und drückt natürlich die Individualität des Erbauers aus. Deswegen sind auch der Phantasie keinen Grenzen gesetzt, dem gebauten Grill aus Steinen im Garten ein individuelles Design zu verleihen.

 

Grill aus Stein im Garten bauen

 
Man sollte jedoch beachten, dass der Steingrill an jeder Stelle dicht ist, an der er dicht sein sollte. Unbemerkter Funkenflug in Nachbars Garten kann für alle Beteiligten höchst unangenehme Folgen haben. Das Baumaterial an sich sollte natürlich auch feuerfest sein. Von der Optik her empfiehlt sich die Verwendung von schön geformten Natursteinen. Wer sich auskennt, kann sie selbst in der Natur sammeln. Oder man informiert sich eventuell in einem Garten-Fachhandel, welche Steine verwendet werden können. Rote gebrannte Ziegelsteine sind dazu technisch ideal geeignet. Die Verwendung ist natürlich Geschmackssache.
Ein im Garten selbst gebauter Grill aus Steinen zieht bei dessen Einweihung natürlich die Blicke der Gäste auf sich und die ersten Steaks, die man auf diesem Grill zaubert, schmecken natürlich am besten. Bei einer festen Installation sollte bei der Planung bedacht werden, dass die Sitzgruppe mit dem Esstisch nicht allzuweit entfernt zu stehen kommt. Die Gäste sollen von der Optik ja auch was haben. Man hat sich nicht umsonst so viel Mühe gegeben. Auch sollte man eine eventuelle Rauchentwicklung bedenken und den Grill nicht direkt am Nachbargrundstück plazieren. Für die Konstruktion ist für den Rauchabzug, die richtige Luftzirkulation und das Umfeld für eine optimale Hitze- und Glutentwicklung technischer Sachverstand notwendig. Man fertigt am besten zunächst eine schriftliche Skizze an, wenn man nicht vom Fach ist, und lässt sich entsprechend beraten. Und wenn alles abgeklärt ist, kann es mit dem Bau ja losgehen …

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