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Infos zum Grillen, die Geschichte des BBQ

Archive for April, 2008

Apr
28

Grillen am Meer – der Fertiggrill

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Wer ans Meer zum Campen fährt oder auch nur einen Tagesausflug macht, hat nach einem Tag am Strand öfters Lust zu grillen, aber dann steht man vor dem Dilemma: wo soll man jetzt einen Grill herkriegen? Fleisch und Gemüse könnte man ja noch in einem Supermarkt oder im nächsten Dorf besorgen, aber extra für ein einziges Mal einen Grill kaufen? – Das wäre dann doch zu übertrieben. Aber zum Glück gibt es ja den Fertiggrill. Er ist mit allem ausgestattet, was ein Grill braucht. Der Fertiggrill besteht im Grunde aus einer festen rechteckigen Aluschale etwa im Format 25 x 35 cm. Auf dem Boden der Schale ist bereits fertig zum Anzünden eine Lage Holzkohle geschichtet. Darüber ist als Abschluss der Rost fixiert. Beachten sollte man allerdings, dass mit einem Fertiggrill keine lange Party zu feiern ist und die Kohle nicht allzulange glüht. Aber ein paar Würstchen und vielleicht Fische, die zum Garen nicht lange brauchen, finden schon ihren Platz auf dem Grill. Und damit kann das Grillen am Meer mit dem Fertiggrill eigentlich losgehen. Einen solchen Grill bekommt man in der Saison an jeder Tankstelle und ist schon für etwa fünf Euro zu haben. Am Meer kann man den Fertiggrill gut mit zwei Freunden benutzen. Für mehr reicht der Platz und die Zeit nicht aus. Oder man veranstaltet abends mit seiner Freundin einen Grillabend am Strand. Ein solch romantischer Einsatz des Fertiggrills ist natürlich das beste, was dem kleinen Bruder des Barbecue-Grills passieren kann – und die Freundin wird diesen Abend bestimmt nicht vergessen.
Für das spontane Grillen am Meer ist der Fertiggrill eine praktische Alternative.

 

Grillen am Meer - der Fertiggrill

Apr
24

Der Kugelgrill

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Der Kugelgrill, der aus keinem gepflegten Garten mehr wegzudenken ist, ist der Inbegriff des kultivierten Grillens an sich und ist eine geniale Erfindung des Amerikaners George Stephen, der den Grill 1952 entwickelte.
Stephen hatte es schon immer gestört, dass beim Grillen – oder besser beim Barbecue – das austretende Fett des auf dem Rost schmorenden Fleisches auf die Glut tropfte und in Form giftiger Dämpfe wieder nach oben stieg. Nach einigen Überlegungen hatte er das Prinzip des Kugelgrills erfunden. Der Kugelgrill besteht, wie der Name schon sagt, aus zwei Halbkugeln, die beim Grillen geschlossen sind. Auf dem Boden der unteren Halbkugel werden die Grillbriketts oder die Holzkohlen gelegt. Darüber wird ein Rost gelegt, auf den eine mit Wasser gefüllte Aluschale gestellt wird. Erst darüber ist der Rost befestigt, auf dem die Steaks, der Fisch, die Würstchen, Kartoffeln und alles, was des Grillers Herz begehrt, gelegt werden. Die Glut ist durch die darunter liegende Aluschale so getrennt, dass austretendes Fett in die Schale tropft und nicht mehr in die Grillkohle. Der Clou an der ganzen Sache aber ist, dass bei geschlossener oberer Halbkugel sowie in den Boden eingelassener Löcher für die Luftzirkulation sich heißer Rauch entwickelt, die die in der Aluschale eingefangenen Aromen zusammen mit dem Wasserdampf aufnehmen und so die Steaks, den Fisch, die Würtschen und Kartoffeln einen wunderbar rauchigen Geschmack bekommen und zudem gesünder und schonender gegaart werden.
Kugelgrills werden in verschiedenen Größen angeboten. Je nach seinen eigenen Erfordernissen kann man die richtige Größe auswählen. Wer lediglich im Kreis der dreiköpfigen Familie grillt, benötigt natürlich keinen großen Kugelgrill, der für große Party-Gesellschaften ausgelegt ist. Ein guter Kugelgrill kostet nämlich auch gutes Geld.

 

Der Kugelgrill

Apr
13

Käse grillen

Posted under Grillfleisch

Als eine köstliche Alternative zum Grillen von Fleisch oder Fisch bietet sich Käse an. Man sollte natürlich bei seiner Planung darauf achten, dass es ein Käse ist, der nicht zu schnell verläuft. Gouda beispielsweise ist weniger zu empfehlen. Auf Spießen zwischen Gemüse fängt er viel zu schnell an, Fäden zu ziehen und in die Glut zu tropfen. Im Backofengrill sieht es beim Gouda schon anders aus. Der Käse eignet sich sehr gut zum Überbacken.

Besonders gut geeignet, Käse zu grillen sind Schafskäse und Halloumi.
Halloumi oder Challúmi ist ein halbfester Käse aus der Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen, auch gemischt. Er gilt als Spezialität Zyperns, wo er seit über 2000 Jahren hergestellt wird, stammt aber vermutlich aus der Küche der Beduinen und ist auch in Ländern wie Libanon, Ägypten und Libyen bekannt. Die verbreitete Schreibweise “Halloumi” ist britischen Ursprungs – sie brachten das Rezept in der Kolonialzeit von Zypern nach Australien, wo der Käse noch heute hergestellt wird. Da dieser Käse eine sehr feste Konsistenz hat und beim Grillen nicht verläuft, ist der Halloumi besonders zum Grillen geeignet. Besonders würzig schmeckt er, wenn er eine knusprig braune Kruste erhalten hat.

Genau so gut lässt sich Schafskäse oder Mozarella verwenden. Die Käsesorten lassen sich sowohl allein als auch in Kombination mit Gemüsesorten verwenden.

Die weichen Sorten werden zum raffinierten Gaumenschmaus, wenn man sie mit Weinblätter umwickelt und dabei reichlich Knoblauch und fein geschnittene Zwiebeln mit einpackt. Eine köstliche Variante ist, Ziegenkäse vor dem Grillen mit Schinkenspeck umwickeln. Zum Grillen schneidet man den Käse am besten in Scheiben, damit er schneller gart.

 

Käse grillen

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