Grill Blog

Infos zum Grillen, die Geschichte des BBQ

Archive for Januar, 2008

Jan
31

Hamburger grillen

Posted under Grillfleisch

Es ist schon ein Unterschied, ob man in einen Hamburger aus dem einen oder anderen Fastfoodrestaurant beißt, oder ob man sich die Mühe macht, selbst Hamburger zu grillen. Zwar werden die Hamburger in den Restaurantketten auch gegrillt, aber durch den Zusatz von Sauce, die die pappigen Brötchen aufweicht und das Fleisch auch labbelig werden lässt, kann da von Genuss wirklich keine Rede sein. Rezepte für selbst gemachte Hamburger gibt es reichlich. Wichtig dabei ist, dass für den Verzehr alles schön frisch, knackig und knusprig ist.

Zur Vorbereitung werden Zwiebeln und Tomaten geschnitten sowie Saucen in verschiedenen Geschmacksrichtungen angerührt. Edel wäre natürlich, selbst gemachten Ketchup zu verwenden. Je nach Anzahl der Gäste werden pro Hamburger 100 g Rinderhackfleisch verwendet. Bei der Mischung des Hackfleisches mit anderen Zutaten sollte man darauf achten, dass die Konsistenz der Masse so fest bleibt, dass sie nicht durch den Grillrost in die Glut fällt, es sei denn, man benutzt den Backofengrill. Man sollte also keine Frikadellen mit Zwiebelstückchen und Eiern mischen sondern das Rindfleisch so naturbelassen wie möglich auf den Grill legen. Das Würzen mit Salz und Pfeffer reicht völlig aus.
Bei der Wahl der Hamburgerbrötchen sollte man auch auf eine gewisse Qualität achten und lieber die größeren nehmen. Sie lassen sich besser aufschneiden und besser rösten.

Die Hamburger sollten so flach wie möglich geformt werden, damit sie von beiden Seiten schnell gar sind. Der rauchige Geschmack eines über dem Feuer gegrillten Hamburgers ist mit einem aus der Fastfoodkette nicht zu vergleichen. Die Brötchenhälften werden noch mitgeröstet. Dann werden wahlweise Zwiebeln, Tomaten und Saucen auf Brötchen und Burger geschichtet und fertig ist die Köstlichkeit.

 

Hamburger grillen

Jan
17

Fisch grillen

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Es gibt ein paar Besonderheiten, auf die man beim Grillen von Fisch beachten sollte. Wer öfters Fisch grillt, weiß wie empfindlich er ist.

Besonders einfach in der Zubereitung sind kleine oder mittelgroße Fische. Sie werden geschuppt, ausgenommen und im Ganzen auf den Rost gelegt. Fisch und andere Leckerbissen aus dem Meer erobern den Grill. Gefüllte Forellen, Thunfisch mit Zitrone, Heilbutt in Weinblättern, marinierte Lachsfilets oder Sardinen mit Paprika, Garnelen-Gemüse-Spieße oder Riesengarnelen verheißen leichten kulinarischen Genuss.

Aus großen Fischen lassen sich gut Filets oder Steaks schneiden.
Kleinere Fischstücke oder Krabben werden mit Gemüse oder Obst zu leckeren Spießen kombiniert.
Es gibt eigentlich keine Fischart, die nicht zum Grillen geeignet ist. Generell kann man jedoch sagen, je fettreicher und je festfleischiger der Fisch ist, umso besser lässt er sich grillen. Das Fleisch von Fischen und Meeresfrüchten ist nämlich besonders zart. Deshalb kann es bei zu langer Grillzeit und zu hohen Temperaturen leicht austrocknen und auseinanderfallen.
Am besten eignet sich in diesem Fall ein Fischkorb, das ist ein spezielles Gitter, in das der Fisch gelegt werden kann. Wer so etwas nicht besitzt, muss aber nicht gleich verzweifeln. Der Grillrost sollte penibel sauber sein. Wenn Rost und Fisch mit genügend Öl eingerieben sind, sollte der Fisch auch nicht am Gitter festkleben. Zum Umdrehen nimmt man am besten zwei Wender, zwischen denen man den Fisch während des Wendens festklemmt. In der Regel benötigt Fisch zum Garen nicht länger als drei bis fünf Minuten.

Wer die eine oder andere Fischsorte lieber aufgespießt haben möchte, der sollte an Stelle der üblichen Spieße einmal Zitronengras ausprobieren. Es ist ziemlich stabil und lässt sich sehr gut als Garspieß verwenden. Das köstliche Aroma, den es dann beim Grillen an den Fisch abgibt, ist ein besonderer Genuss. Das Grillen von Fisch ist richtig delikat und lässt das Herz eines richtigen Gourmets höher schlagen.

 

Fisch grillen

Jan
02

Ganzes Lamm grillen

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Ein ganzes Lamm zu grillen bedarf der besonderen Vorbereitung, den ein ganzes Tier kann man nicht so ohne weiteres auf dem Balkon zubereiten. Am besten baut man sich auf dem Grundstück einen Grill selbst, der den Ausmaßen eines Lamms angepasst werden kann. Wichtig sind der Spieß und zwei stabile Böcke, die über der Glut stehen und fest verankert sein müssen. Wesentlich ist außerdem, darauf zu achten, dass die Umgebung kein Feuer fängt. Das Lamm kann man gut bei auf Wild spezialisierten Metzgern bestellen. Das Fachpersonal kann einen ebenfalls bezüglich der richtigen Zubereitung beraten.
Das Lamm wird vor dem Grillen von außen und innen mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Öl eingerieben. Je nach Geschmack können noch Kräuter wie Rosmarin oder Thymian dazukommen. Nach dem Aufspießen “näht” man mit stabiler Baumwolle das Lamm am Bauch zu und fixiert Vorder- und Hinterläufe.
Das Feuer bei einem solchen großen Grill braucht eine Weile, bis die Grillkohle – man kann wahlweise auch Holz nehmen – richtig durchgeglüht ist, bis man das Tier darüber hängen kann.
Beim Grillen ist es wichtig, die Glut in einer Knochenform unter das Lamm zu plazieren, so dass alle Teile gleichmäßig gegart werden. In regelmäßigen Abständen sollte das Lamm jede halbe Stunde mit Öl eingerieben werden.
Nach etwa drei bis vier Stunden ist das Lamm knusprig und durch. Mit Hilfe eines Fleischthermometers kann man den Garprozess kontrollieren und bei einer Temperatur von etwa 75° an der dicksten Stelle ist das Lamm fertig.
Das klingt in der Theorie einfacher als es ist und Anfänger sollten sehr gut vorbereitet sein, ehe sie ein ganzes Lamm grillen. Oft liegt der Teufel im Detail und besonderes Augenmerk sollte man auf die gleichmäßige Hitze der Kohle richten, denn die muss über fünf Stunden in Gang gehalten werden.

Jan
02

Ganzes Spanferkel grillen

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Möchte man im Zuge eines größeren geselligen Beisammenseins ein ganzes Spanferkel grillen, sollte man im Vorfeld beachten, dass dies einer guten Planung bedarf, denn spontan kann ist eine solche Grillparty leider nicht möglich. Ein Spanferkel sollte man ein paar Tage zuvor beim Metzger bestellen. Zum Würzen benötigt man eine ganze Packung Salz (500 g), einen Liter Öl, wahlweise eine Dose Paprika – selbstverständlich kann man je nach Geschmack auch ein andere Gewürze verwenden, 50 g Pfeffer, Knoblauch, usw. Des weiteren benötigt man 10 kg Holzkohle und 40 kg Holzbriketts.
Am Vortag der Grillparty muss das Spanferkel vorbereitet werden. Die Haut wird eingeritzt, das Salz und der zerdrückte Knoblauch wird außen und innen eingerieben. Mit dem Öl, Pfeffer und Paprika wird eine Marinade hergestellt und das Spanferkel überall von außen damit eingerieben. In die Haut werden jetzt Karos eingeritzt.
Jetzt wird das Spanferkel auf dem Spieß befestigt, dabei werden die Vorderfüße mit einem Draht nach vorne an den Kopf gebunden. Die Hinterläufe werden nach hinten gespannt, der Bauch mit Hilfe eines Drahtes zugenäht. Jetzt muss das Spanferkel vor dem Grillen am nächsten Tag noch kühl gelagert werden. Möchte man diese Schwierigkeit umgehen, kann man das Spanferkel auch vom Metzger würzen lassen. So hat man weniger Probleme mit der richtigen Kühlung.
Am nächsten Tag beginnt das eigentliche Grillen des ganzen Spanferkels.
Nachdem sich nach dem Anzünden eines halben Sacks Kohle die Glut entwickelt hat, wird der Spieß auf die Böcke montiert und los gehts. Das Spanferkel muss in regelmäßigen Abständen mit Öl bepinselt werden.
Nach etwa drei bis vier Stunden – je nach Größe – ist das Spanferkel fertig, was man an der richtigen Fleischtemperatur ablesen kann.
Das fertige Spanferkel hat eine innere Temperatur überall von mind. 70° – Ideal ist eine Temperatur von 70°-80°. Das Grillen eines ganzen Spanferkels sollte gut geplant sein, die anschließend zufriedenen Gäste sind Belohnung für die vorangegangene Mühe

Jan
02

Grillen in der Karibik

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Grillen in der Karibik

 
Ursprünglich erfolgte die traditionelle Zubereitung der so genannten Jerk-Gerichte in der Karibik über das Grillen auf Pimentholz über einer Grube im Boden, in der Feuer glimmte. Das Fleisch wurde dabei mit mehreren Gewürzen eingerieben.

Typisch für das Grillen in der Karibik heute sind die Jerk-Tonnen. Das sind alte Ölfässer, die der Länge nach aufgeschnitten, als Grill und Räucherofen dienen. In den größeren Städten gibt es neben den Straßenständen auch richtige Jerk-Center.
Jerk ist eigentlich Finger-Food, wird also ohne Besteck und ohne Teller gegessen. Dazu wird das Fleisch nach dem Grillen mit einem Beil in mundgroße Stücke zerteilt. Beim Jerk-Hühnchen verbleiben – ähnlich wie beim “Curry Goat” – die Knochen im Fleisch und werden so abgebissen. Als Teller dient ein Streifen Alufolie, mit dem anschließend die Reste entsorgt werden.
Die Jerk-Kultur in der Karibik lässt so ziemlich alles zu, was es in der Region gibt. So gibt es Jerk-Chicken, Jerk-Pork, Jerk-Fish, Jerk-Lobster usw.

Beim Grillen in der Karibik gibt es als Beilage Toast und verschiedenen Saucen, die in der Karibik gerne auch schärfer sind. Meist hat jeder Jerk-Koch seine eigene geheime Spezial-Sauce, die gemischt mit Pickapeppa-Sauce und Ketchup über das Fleisch gegeben wird. Dazu gibt es “Red Stripe Beer”.

Traditionelle Rezepte aus der Karibik haben hierzulande eine breite Anhängerschar gefunden. Man kann scharf marinierte Rippchen und Hühnchen verwenden. Die Saucen kann man den Rezepten entsprechend selbst herstellen, so schmecken die karibischen Spezialitäten autentischer. Es wird bloß ein wenig schwierig, an das “Red Stripe Beer” zu kommen – aber deutsches Bier tuts auch!

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